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Selbstverständnis

Präambel
Der Sozialpolitische Diskurs München wird verantwortet und gestaltet von einem Zusammenschluss von freien Trägern, Verbänden und Hochschulen.
Unsere zentralen Anliegen sind die Initiierung und die Mitgestaltung eines kommunalpolitischen Diskurses unter Fach- und Führungskräften mit dem Ziel, München als soziale Stadt zu erhalten und fortzuentwickeln.
Wir vertreten den Anspruch, dass dieses Ziel nur auf der Basis einer Beteiligung vielfältiger Akteure erreichbar ist. In einer solchen vielgestaltigen Akteurskonstellation setzen wir uns für eine dialogische Struktur der Konsensbildung zwischen Politik, Verwaltung, Verbänden, freien Trägern, Initiativen und sozialpolitisch Interessierten ein, wobei wir uns selbst sowohl als Impulsgeber wie auch als (selbst-)kritische Instanz verstehen.

Positionen und Ziele
Bei unserer Gründung im Jahr 2002 haben wir die Absicht verfolgt, einen transparenten und partizipativen Umgang mit den Sparmaßnahmen und der (Neu-)Orientierung sozialpolitischer Ziele in München zu erreichen.
Auch heute verstehen wir die Sozialpolitik als ein Feld, das von zahlreichen Akteuren gestaltet und getragen wird: Politik, Freie und öffentliche Träger, Verbände, Hochschulen sowie Initiativen verantworten gemeinsam die kommunale Daseinsvorsorge und den soziale Zusammenhalt in der Stadt. In den Prozessen der politischen Meinungs- und Konsensbildung richten wir unseren Fokus immer wieder neu auf die Frage, welche Stimmen (noch) nicht gehört werden bzw. welche Gruppen (noch) nicht (re-)präsentiert sind.
Unsere Sicht auf Sozialpolitik orientiert sich am Paradigma 'von kommunaler Sozialpolitik zu sozialer Kommunalpolitik': Wir stehen dafür ein, dass die soziale Dimension – d.h. die Art und Weise des Zusammenlebens in der Stadtgesellschaft – in allen politischen Feldern und Entscheidungen zu beachten ist und die unterschiedlichen Lebensbezüge wie Arbeit, Wohnen oder Bildung im politischen Agieren spartenübergreifend zu berücksichtigen sind.
Wir verstehen uns als ein Forum, in dem unterschiedliche Sichtweisen auf das sozialpolitische Geschehen in München zusammen geführt und miteinander abgeglichen werden; ausgehend von einer solchen integrierten und umfassenden Analyse erarbeiten wir in dialogischer Weise politische Positionen und bringen diese in die kommunalen Aushandlungsprozesse ein.
Damit übernehmen wir auch die Funktion eines sozialpolitischen Monitoring sowie einer Politikberatung: Wir prüfen politische Maßnahmen daraufhin, inwiefern sie die zentralen

sozialpolitischen Wertideen wie Gerechtigkeit, Autonomie, Solidarität und Subsidiarität realisieren; dabei messen wir politisches Sprechen und Handeln insbesondere daran, welche sozialen Ausschlüsse, Verwerfungen oder Benachteiligungen damit einhergehen.
Im Sinne einer Öffnung des politischen Diskurses zielen wir nicht nur darauf, scheinbare Alternativlosigkeiten oder 'Sachzwänge' zu benennen und Alternativen aufzuzeigen, sondern entwickeln ebenso auch Visionen für das künftige Zusammenleben in der Stadtgesellschaft und bringen diese in das politische Geschehen ein.

Arbeitsweise
Seit seiner Gründung hat der Sozialpolitische Diskurs mehr als 20 öffentliche Veranstaltungen zu jeweils aktuellen Themen der Sozialpolitik initiiert und organisiert; dabei haben vielfältige Akteure ihr Wissen und ihre Positionen jenseits traditioneller Gesprächsstrukturen direkt an politisch Verantwortliche herangetragen.
Folgende Formate wurden bereits realisiert bzw. sind künftig vorgesehen:

  • Fachtagungen und Workshops
    • für ein breites Fachpublikum, bestehend aus Vertreter_innen der freien Träger, Verbände und Initiativen, der Hochschulen sowie der Politik und der Verwaltung
    • zu aktuellen Themen der kommunalen Sozialpolitik 
    • unter Einsatz partizipativer Methodik

  • Kooperationen mit Hochschulen 
    • Transferprojekte 
    • Förderung von sozialpolitisch motivierten Abschlussarbeiten

  • Werkstattgespräche / sozialpolitischer Salon 
    • punktuell, mit kleinerem Publikum, inkl. medialer Aufbereitung 
    • im Sinne einer dialogisch entwickelten, strategischen Sozialplanung 
    • inspiriert durch Inputs von Gästen bzw. externen Referenten (LMU, Hochschule für Philosophie, etc.)

  • Situations- und themenbezogene Kooperationen mit weiteren Akteuren wie etwa
    • Regsam
    • Bündnis München Sozial
    • Sozialpolitisches Forum

Anfragen weiterer Interessierter auf Mitwirkung sind jederzeit willkommen!


Mitglieder

  • Der Sozialpolitische Diskurs München wird von einer sich regelmäßig treffenden Kerngruppe getragen, die bei der Wahrnehmung der Aufgaben des sozialpolitischen Diskurses sowohl als Beratungs- und Entscheidungsgremium fungiert, als auch die inhaltliche Planung und organisatorische Vorbereitung von Veranstaltungen übernimmt.
  • In ihrer Arbeit verfolgt die Kerngruppe das Ziel, ihre vielfältigen Expertisen zu einer träger- bzw. verbands- und institutionenübergreifenden Kooperation zu nutzen. Im Sinne eines hierarchiefreien Forums ist die Mitgliedschaft in der Kerngruppe nicht von der Besetzung einer bestimmten beruflichen Position abhängig. Uns eint eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, unser sozialpolitischer Gestaltungsanspruch und die Ausübung einer Multiplikator_innenfunktion in unseren Organisationen und in der Stadtgesellschaft. Ergänzende Informationen zum Sozialpolitischen Diskurs finden sich unter: www.sozialpolitischer-diskurs-muenchen.de
  • Aktuelle Teilnehmer_innen der Kerngruppe
    • Caritas GF München Stadt/Land (Norbert Huber, Johannes Mathes)
    • DPWV GF Oberbayern (Karin Majewski)
    • Feierwerk e.V. (Ernst Wolfswinkler)
    • Hochschule München, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften (Gabriela Zink)
    • Katholische Stiftungsfachhochschule München (Peter Lenninger)
    • Kreisjugendring München-Stadt (Franz Schnitzlbaumer)
    • Münchner Trichter e.V. (Ulrike Steinforth)
    • nea e.V. (Andreas Görres)
    • Sozialdienst katholischer Frauen (Gertrud Schwan) 
    • Regsam (Martina Hartmann)
    • Verein Stadtteilarbeit e.V. (Franz Lindinger)
    • Ver-di Bezirk München (Heinrich Birner)

München, den 22.09.2015

MS-Siegelverleihung 2015Artikel im "Münchner Samstagsblatt" / Ausgabe 47 - Samstag, 21.11.2015

Heute überreichte das Bündnis München sozial der Sozialbürgermeisterin Christine Strobel im Rathaus ein weiteres Mal das Qualitätssiegel „München Sozial“.

Bündnissprecherin und Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Karin Majewski bedankte sich bei der Landeshauptstadt für ihre vorbildliche Sozial- und Flüchtlingspolitik. „Politik und Verwaltung setzten sich in München nun seit Jahren beständig für Armutsprävention ein. Dafür gebührt unserer Sozialbürgermeisterin ein besonderer Dank.“

„München ist Deutschlands wirtschaftlich stärkste Region. Und auch in der Sozialpolitik ein Aushängeschild für unser Land.“ Mit diesen Worten führte Norbert J. Huber, Bündnis¬sprecher und Geschäftsführer der Caritas, in die Verleihung des Qualitätssiegels 2015 ein.

Alle zwei Jahre überprüft das Bündnis München sozial die Bereitschaft und die Fähigkeit der Landeshauptstadt, ihre Ressourcen für eine soziale und gerechte Stadtgesellschaft einzusetzen. Abgefragt wird die Lage in München zu Armut, Arbeit und Beschäftigung, Wohnen sowie zur Bildungsgerechtigkeit.

Zweimal konnte bisher das Qualitätssiegel „Soziale Stadt München“ verliehen werden, das – so der Siegeltext – „den hohen Leistungsstandard im Bemühen um soziale Gerechtigkeit in München“ würdigt.
DSC 5557Bürgermeisterin Christine Strobel bedankte sich bei allen Mitgliedern des Bündnisses München Sozial für ihren täglichen Einsatz, der München ein Stück lebenswerter gestaltet. In ihrem Grußwort betonte sie, dass München „nach wie vor nicht bloß eine städtische Sozialpolitik, sondern eine soziale Stadtpolitik“ mache, und fuhr fort: „Eine angemessene Hilfe für Ältere, Kranke und sozial Schwache gehört für mich genauso zur öffentlichen Daseinsvorsorge wie der Anschluss von Wohngebäuden an das Stromnetz.“
Christine Strobel dankte dem Bündnis München sozial für sein kritisches, gleichwohl auf ein konstruktives Miteinander bedachtes Engagement.

Zum Bündnis München sozial haben sich mehr als 60 Organisationen aus dem sozialen und kulturellen Bereich zusammengeschlossen. Es sieht sich, so Huber, „als kritische Begleiter, wenn es um die sozialen Schwerpunkte geht, als Partner, wenn es um die ausreichenden Mittel für die Kommunen geht, und als Teil der Zivilgesellschaft, wenn es um den sozialen Frieden geht.“

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Karin Majewski: (089) 306 11 – 130; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Das Bündnis München sozial im Gespräch mit dem Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter zu Fragen der Verleihung des Qualitätssiegels für die städtische Sozialpolitik.


bild 2Mit viel Lob fing es an: Das Bündnis München sozial würdigte das konsequente Eintreten Dieter Reiters für die Belange der in München ankommenden Flüchtlinge. Mit seiner klaren Haltung zu einer menschenwürdigen Aufnahme, Behandlung und Unterbringung dieser Flüchtlinge verdiene der Oberbürgermeister höchste Anerkennung, so Karin Majewski, die Geschäftsführerin des Paritätischen Bezirksverbands Oberbayern und eine der beiden SprecherInnen des Bündnisses. Er stehe damit ein für ein weltoffenes, engagiertes hilfsbereites München mit Herz, so die Bündnissprecherin. 

Norbert J. Huber, Geschäftsführer der Caritas München und ebenfalls Sprecher des Bündnisses, ergänzte das Gesagte mit einer Bitte an den Oberbürgermeister, sich dafür zu verwenden, dass die (Entscheidungs-)Befugnisse in den Flüchtlingsunterkünften den dort tätigen Akteuren aus dem sozialen Bereich übertragen würden – und nicht den Sicherheitsdiensten. Dieter Reiter sagte dies zu.

bild 1Auch die Zwischenberichte der Arbeitsgruppen „Armut“ (J. Denniger, BISS e.V.),Bildungsgerechtigkeit“ (S. Schwab, KJR) und „Wohnen“ (B. Marschall, Mieterverein) über die Resonanz, die ihre Forderungen in den einzelnen Fachreferaten der Stadtverwaltung erzielen konnten, waren überwiegend positiv und stießen inhaltlich auf entschiedene Zustimmung seitens des Oberbürgermeisters.

Einen herben Einschnitt stellte allerdings das Thema des 2. und 3. Arbeitsmarktes der Arbeitsgruppe Arbeit und Beschäftigung“ lt. den BündnissprecherInnen dar, insbesondere was das Agieren des dafür zuständigen Referates für Arbeit und Wirtschaft betrifft. Hier monierten die Vertreterinnen des Bündnisses sowohl fachlich unhaltbare Entscheidungen (wie z.B. die Einführung eines unpassenden Kennzahlensystems zur Beurteilung von Maßnahmeträgern) als auch eine in der Münchner Soziallandschaft fast beispiellose und entsprechend inakzeptable Verweigerung von Beteiligung der Verantwortlichen im Referat mit Verbänden und freien Trägern – was im Übrigen der Fachlichkeit wiederum nicht dienlich sei.

bild 3Das Bündnis machte deutlich, dass hier ein massiver Stolperstein für die – mittlerweile dritte – Verleihung des Qualitätssiegels läge. „Angesichts der zum Teil hervorragenden Leistungen der Landeshauptstadt wäre es fast unangemessen, der gesamten Stadt die Siegelverleihung nur aufgrund der Verweigerungshaltung eines Referates zu verwehren. Andererseits sei der geschilderte Tatbestand so schwerwiegend, dass eine kommentarlose Verleihung des Siegels nicht in Frage komme. Denkbare wäre eine gleichzeitige Verleihung einer sauren Zitrone an das Referat für Arbeit und Wirtschaft“, resümierte Karin Majewski.

Oberbürgermeister Reiter stimmte zu, dass die hohen sozialen Standards in München nur mit gelingenden Kooperationen aller Akteure erreicht und aufrecht erhalten werden könnten – und kündigte entsprechende Nachfragen in dem vom Bündnis kritisierten Referat an.

bild 4Einen wieder versöhnlichen Ausklang gab es zum Schluss des Gesprächs beim Thema TTIP: Die Befürchtung des Bündnisses zur Einschränkung der kommunalen Selbstverwaltung, zur Reduzierung von sozialen, kulturellen und ökologischen Standards – vor allem bei der Verhandlungsführung unter Ausschluss der Öffentlichkeit – seien auch seine eigenen, sagte Reiter. Er werde dies auf jeder ihm zugänglichen Plattform deutlich machen, auch wenn nicht vorhersagbar sei, was damit letztlich bewirkt werden könne.

Mit großem Applaus wurde der Münchner Oberbürgermeister aus der Runde verabschiedet. Die Siegelverleihung findet im November 2015 statt – oder auch nicht. Das Bündnis München sozial wird in den kommenden Wochen eine Entscheidung dazu treffen.

Im Jahr 2015 soll der LHM erneut das Qualitätssiegel „Soziale Stadt München“ des Bündnisses „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“ verliehen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Stadtpolitik und Stadtverwaltung ihren hohen Leistungsstandard im Bemühen um soziale Gerechtigkeit in München aufrechterhalten und weiterentwickelt haben.
Die auf November 2014 terminierte und nach Überprüfung ggf. fällige Verleihung wurde verschoben, um der nach den Kommunalwahlen 2014 schwierigen und zeitaufwändigen Koalitionsfindung Rechnung zu tragen.

Derzeit arbeiten fünf Gruppen an den folgenden Themen:
- Leben in Würde – Armutsbekämpfung
- Gute gesundheitliche und pflegerische Versorgung
- Bildungsgerechtigkeit
- Wohnen / Zuzug / Migration
- Teilhabe an Arbeit und Beschäftigung
Hier werden zum einen operationalisierbare Prüfkriterien entwickelt und zum zweiten der in und für München erreichte Stand der sozialen Gerechtigkeit anhand dieser Kriterien beurteilt.

Die Ergebnisse der Gruppen werden mit den zuständigen Referaten diskutiert: Die Ergebnisse daraus fließen in die die Entscheidung des Bündnisses bezüglich der Verleihung des Qualitätssiegels (ggf. November 2015) ein.

Das Bündnis „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“ hat seit Jahresbeginn 2015 eine Doppelspitze:

Von der Vollversammlung des Bündnisses wurde Karin Majewski (Paritätischer Wohlfahrtsverband) als Sprecherin an die Seite des bisherigen Sprechers Norbert J. Huber (Caritas) gewählt.

Ziel ist es, u.a. durch eine gegenseitige Vertretung die Außenwirkung des Bündnisses nachhaltig zu verstärken.


Karin Majewski                                                      Norbert J. Huber

Karin MajewskiNobert-j-Huber-Caritas-Geschäftsführer-G4-3561

 PRESSEMELDUNG

Willkommen in München!
München, 2. März 2015.- Das Bündnis „München sozial“, das über 60 im Sozialbereich der Landeshauptstadt München engagierte Organisationen repräsentiert, begrüßt und unterstützt das Engagement Münchner Bürger und BürgerInnen für alle Menschen, die neu in unsere Stadt kommen. Diese gelebte Willkommenskultur muss nachhaltig ausgerichtet und hierfür konsequent gepflegt werden. Das Bündnis weist in einer Erklärung vom Montag darauf hin, dass hierbei nicht unterschieden werden dürfe zwischen guter und schlechter Zuwanderung oder Zuwanderung nur nach ihrem Nutzen für die Stadt bewertet werden dürfe. Norbert J. Hu-ber, einer der beiden Sprecher des Bündnisses betont die humanitäre Verantwortung: „Auch bei hohen Flüchtlings- und Zuwandererzahlen ist die Situation besonders schutzbedürftiger Personengruppen wie Frauen, Kinder, Familien oder Menschen mit Behinderungen und Er-krankungen in Unterbringung und Begleitung durch soziale Dienste zu beachten“, so Huber.
Karin Majewski, seit Beginn diesen Jahres ebenfalls Bündnissprecherin, unterstreicht, dass es zur Gestaltung der Zuwanderung zusätzliche Mittel, Bemühungen und Leistungen bedarf, um noch vielfältigeres Zusammenleben in unserer Stadt dauerhaft partnerschaftlich gestalten zu können: „Wir stellen uns gerne neuen Aufgaben, aber sie dürfen nicht auf Kosten oder zu Las-ten bestehender und notwendiger Hilfesysteme gehen“, so Majewski.

Die Erklärung des Bündnisses „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“ finden Sie im Anhang.

 

In München stehen derzeit ca. 2 % der Wohnungen leer, das sind immerhin rund 17.000 Wohnungen. 

„Dieser Leerstand ist bekannt. Wir kennen allerdings die Dunkelziffer nicht.“, bemerkt Beatrix Zurek, Vorsitzende des Mietervereins München e.V., „wahrscheinlich kommt da noch einiges dazu.“
In einer Stadt wie München, in der bezahlbarer Wohnraum knapp ist, ist dies kein akzeptabler Zustand.
„Es ist ein Unding, dass in München Wohnungen leer stehen und so dem angespannten Wohnungsmarkt entzogen werden bzw. schlichtweg nicht zur Verfügung stehen. Um heraus zu bekommen, wo Wohnungen leer stehen und dies verfolgen zu lassen, sind wir aber auf die Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen.“, so Beatrix Zurek weiter.
Leer stehende Wohnungen können schon jetzt beim Wohnungsamt gemeldet werden. Der Anruf bei einer Behörde ist aber oft eine Hürde für einen Hinweis.
Der Mieterverein München e.V. betreibt seit einigen Monaten gemeinsam mit der Stadt München eine Mieter-Notfallhotline. An diese Nummer können sich Mieterinnen und Mieter wenden, die in ihrer Mietangelegenheit eine Art „erste Hilfe“ benötigen.
Der Mieterverein weist daraufhin, dass auf der Mieterhotline aber auch die Bekanntgabe von leerstehenden Wohnungen möglich ist.

„Dabei geht es nicht um Denunziantentum. Die Angabe der leerstehenden Wohnungen oder Häuser kann anonym erfolgen. Niemand muss seinen Namen nennen. Wir wollen einfach nur feststellen, wo sich leer stehende Wohnungen befinden, damit diese wieder dem Wohnungsmarkt zugeführt werden können. Wir leiten die Hinweise dann an die zuständige Stelle der Stadt München weiter. Denn es kann sich um eine Zweckentfremdung und somit um eine Ordnungswidrigkeit handeln.“, führt Beatrix Zurek weiter aus.

Die Mieter-Notfallhotline, bei der man sich anonym melden kann, ist unter 089 189 144 04 zu erreichen.

Reiche Stadt – arme Stadt. Die gefährliche Spaltung Münchens

Vortrag und Diskussion mit Kathrin Hartmann, Journalistin und Autorin des Buches „Wir müssen leider draußen bleiben. Die neue Armut in der Konsumgesellschaft“ 

Veranstalter:     Runder Tisch Kirchen und Gewerkschaften (Träger: DGB, KAB und kda) 
Termin:             3. April 2014 / 15:30-17:30 Uhr
Ort:                  Gewerkschaftshaus München, Ludwig-Koch-Saal, Schwanthalerstr. 64 /
                        80336 München / U4 und U5 Theresienwiese
Eintritt:             frei
Anmeldung:      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Tel. 089-51700-105

Flyer als pdf-Datei zum Download 

Münchner Sozial-Bündnis (63 Mitgl.)

  • <b>AG Buhlstrasse e.V.</b><div>München</div>
  • <b>Arbeiter-Samariter-Bund</b><div>München</div>
  • <b>Avanta München e.V.</b>
  • <b>Arbeiterwohlfahrt</b><div>Kreisverband München</div>
  • <b>Bund Dt. Kath. Jugend</b><div>Region München</div>
  • <b>BISS e.V.</b>
  • <b>Caritas</b><div>Region München</div>
  • <b>cba e.V.</b><div>München</div>
  • <b>CONDROBS München</b><div>Beschäftigungs-GmbH</div>
  • <b>Condrobs e.V.</b>
  • <b>Dt. Berufsverband</b><div>für Soziale Arbeit e.V.</div>
  • <b>diakonia</b><div>München</div>
  • <b>Diakonie Hasenbergl e.V.</b>
  • <b>Dynamo Fahrradservice Biss</b>
  • <b>Fachforum Freizeitstätten</b>
  • <b>Feierwerk München</b>
  • <b>FoeBE München</b>
  • <b>Frauenhilfe gGmbH</b>
  • <b>Frauennetz Muenchen</b>
  • <b>GEW</b><div>Die Bildungsgewerkschaft</div>
  • <b>H-Team e.V.</b>
  • <b>HPKJ</b><div>München</div>
  • <b>Initiative IsarCardS</b>
  • <b>Innere Mission</b><div>München</div>
  • <b>IN VIA</b>
  • <b>Isr. Kultusgemeinde</b><div>München und Oberbayern</div>
  • <b>KAB München</b><div>und Freising</div>
  • <b>Kath. Männerfürsorgeverein</b><div>München</div>
  • <b>Kath. Jugendsozialwerk</b><div>München e.V.</div>
  • <b>Kath. Jugendfürsorge</b><div>Erzdiözese Mün./Freis. e.V.</div>
  • <b>Kath. StiftungsFH</b><div>München</div>
  • <b>kda - Kirche+Arbeit</b><div>Ev.-Luth. Kirche Bayern</div>
  • <b>KiBeG</b>
  • <b>Kolpingwerk</b><div>DV Muenchen / Freising</div>
  • <b>Kontrapunkt</b><div>München</div>
  • <b>Kreisjugendring</b><div>München-Stadt</div>
  • <b>Kultur & Spielraum e.V.</b><div>München</div>
  • <b>Linshaender e.V.</b>
  • <b>Münchner AG</b><div>Arbeitsförderungsinitiativen</div>
  • <b>Münchner Arbeitslosenzentrum</b>
  • <b>Mieterverein München e.V.</b>
  • <b>Münchenstift gGmbH</b>
  • <b>Aids-Hilfe e.V.</b><div>München</div>
  • <b>Bündnis g. Depression</b><div>München</div>
  • <b>Münchner Trichter</b>
  • <b>Netzwerk Gesellschaftsethik</b>
  • <b>Neue Wege Jugendhilfe</b>
  • <b>Der Paritätische</b><div>Bezirksverband Oberbayern</div>
  • <b>Prop e.V.</b>
  • <b>Regenbogen Arbeit</b><div>gemeinnützige GmbH</div>
  • <b>REGSAM</b><div>Regionale soziale Arbeit München</div>
  • <b>Bay. Rotes Kreuz</b><div>Kreisverband München</div>
  • <b>Schule - Beruf e.V.</b><div>München</div>
  • <b>Selbsthilfezentrum München</b>
  • <b>Sozialdienst kath. Frauen</b>
  • <b>Sozialforum Muenchen</b>
  • <b>Sozialverband VdK</b><div>Kreisverband München</div>
  • <b>Ver.di</b><div>Bezirk München</div>
  • <b>Verein f. berufliche Integration</b>
  • <b>Verein f. Sozialarbeit</b><div>München</div>
  • <b>Stadtteilarbeit e.V.</b>
  • <b>Weißer Rabe</b><div>München</div>
  • <b>Wohnhilfe e.V.</b>

Andere Sozial-Bündnisse